Angelika Frost

Musikerin

Geboren und aufgewachsen bin ich in der Nähe von Frankfurt/Main in einer großen Familie, in der viel gesungen und von uns Kindern auch das eine oder andere Instrument gelernt wurde. Dabei ergab es sich, dass mir die Blockflöte buchstäblich in die Wiege gelegt wurde – es gibt etliche Fotos von mir im Babybettchen und Ställchen, die davon zeugen, dass ich zur Beschäftigung und Ablenkung immer eine dunkelbraune Altflöte in die Hand gedrückt bekam. Sie zu spielen lernte ich dann im Vorschulalter unter Anleitung der großen Geschwister und nach bunten Noten und habe meine ganze Kinder- und Jugendzeit mit viel Begeisterung alleine oder im Flötenunterricht und in Spielkreisen geflötet. Es war die Zeit, in der Frans Brüggen die Blockflöte sozusagen „salonfähig“ machte und sie langsam aber sicher von dem belächelten Image eines Kinderinstrumentes befreite. Ich war fasziniert und begeistert von den großen und vorher nicht geahnten Möglichkeiten dieses Instrumentes, das mir die Welt der Musik eröffnete. Mit 13 Jahren begann ich zusätzlich Klavier zu spielen, habe dann auf dem Gymnasium den musischen Zweig gewählt, wobei die Blockflöte mein Hauptinstrument blieb. Nach dem Abitur ging ich für einige Jahre ins Ausland, habe geheiratet und drei Töchter bekommen und in dieser Zeit eher wenig musiziert. Das änderte sich dann aber schnell nach unserem Umzug an den Bodensee, wo ich sehr viel Kammermusik gemacht und im Rahmen von Kirchengemeinden sowohl Blockflöte als auch Klavier gespielt habe. Mit Mitte Dreißig habe ich in Schaffhausen ein Musikstudium (Hauptfach Blockflöte, Nebenfach Klavier, bzw. Cembalo) begonnen. Aus familiären Gründen konnte ich das Studium dann zwar nicht abschließen, habe aber seither und in zunehmendem Umfang Blockflötenunterricht gegeben. Daneben bin ich – meist in kirchlichem Rahmen – immer wieder auch konzertant tätig gewesen. Zu den Kindern, die ich unterrichtete, kamen immer mehr Erwachsene und zunehmend habe ich neben der Blockflöte auch Klavierunterricht für Anfänger erteilt. Seit meinem Umzug nach Berlin vor drei Jahren unterrichte ich beides an einer kleinen privaten Musikschule in Zehlendorf. Ich unterrichte leidenschaftlich gerne. Dabei folge ich keiner „Methode“, sondern lasse mich leiten von dem Bemühen, genau hinzuhören und hinzuschauen und auf die jeweiligen Bedürfnisse und Wünsche der Schüler_innen zu reagieren, ihnen meine Begeisterung für Musik und mein Wissen zur Verfügung zu stellen und mich wiederum von ihrem Wissen bereichern zu lassen. Nach meiner Erfahrung entsteht dadurch ein kreativer und spannender gemeinsamer Prozess.

Chen Zhang

Gitarrenlehrer

Ich heiße Chen und stamme aus China. Ich habe in Darmstadt ein Pädagogik-Diplom im Hauptfach Gitarre und Nebenfach Laute erworben und studiere nun KA-Master (Künstlerischer Abschluß) an der Universität der Künste Berlin. Die Gitarre hat meine musikalische Begabung entdeckt und mir die Musikwelt geöffnet. Sie hat ein unheimlich vielfältiges Repertoire von der Renaissance bis zur Romantik, von der Klassik bis zu Pop und Jazz. Die Gitarre hat viele unterschiedliche Klangfarben, mit denen ich meine Stücke bearbeiten und interpretieren kann. Gitarre ist mir nicht nur mein Hauptfachinstrument, sondern auch ein guter Freund, immer dabei, wenn ich fröhlich oder traurig bin, ihr Sound bringt mir Wärme und Verständnis und sie begleitet mein Singen und Sprechen.

Susanne Vethake

Querflötenlehrerin

Susanne Vethake studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, der Musikhochschule Lübeck und an der Universität der Künste Berlin. Bereits als Jugendliche hatte sie Konzertengagements mit verschiedenen Kammermusikensembles u.a. als Solistin des Ersten Deutschen Harfenensembles. Musik mit Harfe ist weiterhin einer ihrer Schwerpunkte und sie tritt mit ihrem Ensemble amabilées (Querflöte, Harfe, Kontrabass) deutschlandweit auf. Seit 1995 unterrichtet Susanne Vethake privat und an verschiedenen Musikschulen. "Leichte, flirrende Figuren und ein Ton voll innerer Heiterkeit und Mitgefühl. Die Stimmung, die die Flöte hervorruft, ist die der Sehnsucht..." * Yehudi Menuhin beschreibt die Querflöte so, wie auch ich sie empfinde und was mich seit meiner frühen Kindheit an ihr fasziniert! Und vielleicht geht es Ihnen genauso... Die einzigartige Haltung und die ungewöhnliche Art, Töne zu erzeugen, macht dieses Instrument für mich zu etwas ganz Besonderem. Aber auch zu etwas ganz Natürlichem, denn wie James Galway beschreibt, ist der Querflötenklang "eine Erweiterung der Sprech- und Singstimme des Menschen (...). Durch dessen Atem, seine Muskeln und seine Finger wird der Klang ohne dazwischengeschaltete technische Mittel hervorgerufen. Nichts stört die Einheit von Spieler und Ton, keine Mechanik, kein Rohrblatt, kein Schlegel, kein Bogen und keine Saite. Nur Sänger benötigen noch weniger Ausrüstung zwischen sich und dem Publikum." * Vielleicht ist das der Grund, weshalb Flöten zu den ältesten Instrumenten gehören. Sie scheinen von jeher ein wichtiges Ausdrucksmittel gewesen zu sein und wurden so frühzeitig von jeder Kultur hervorgebracht, dass ihre Ursprünge nicht zurückverfolgt werden können. Es gab sie anscheinend schon immer. *Yehudi Menuhins Musikführer: Die Flöte, James Galway

Irina Yudaeva

Saxophonlehrerin

Der Klang des Saxophons ist der menschlichen Stimme am nächsten. Er kann genauso vielfältig sein wie die Stimme eines Sängers. Von klassisch-sanft bis rockig-aggressiv, ob Klassik, Jazz, Pop oder Weltmusik - in allen Stilen gibt es unzählige bekannte Saxophonisten. Als Diplom-Instrumentalpädagogin habe ich schon einigen Erwachsenen erfolgreich das Saxophonspielen beigebracht. Ich gehe auf Ihre Musikwünsche und Vorkenntnisse ein, wobei im Mittelpunkt meines Unterrichts Sound, Technik und musikalische Gestaltung stehen. Schon früh werden kleine Stücke mit Klavierbegleitung gespielt und die ersten Improvisationsversuche gestartet. Das Erlernen des Saxophons zeichnet sich am Anfang zumeist durch eine steile Lernkurve aus, sodass die ersten Versuche garantiert Freude bringen!

Yi-Ting Chen

Klavierlehrerin

Mit fünf Jahren begann meine musikalische Ausbildung: Ich erhielt meinen ersten Klavierunterricht in Taiwan, wo ich aufgewachsen bin. Als ich drei Jahre später die Musikklasse der Junior High School und Senior High School besuchte, lernte ich gleichzeitig Klavier und Geige. In Deutschland habe ich der Hochschule für Musik Freiburg und Hochschule Franz Liszt Weimar im Hauptfach Klavier studiert und habe mein Studium erfolgreich als „Diplom-Musiklehrerin“ und „Diplom-Musikerin“ abgeschlossen. Die „Künstlerische Fortbildung Klavier“ und anschließende „Weiterbildung Klavier“ in Weimar schloss ich 2013 erfolgreich ab. Neben Klavierrezitalen spiele ich auch bei verschiedenen Kunstprojekten. Es macht glücklich, wenn man die Lebensfreude der Musik herausfinden kann. In der Welt der Musik gibt es viele Wunder und sie macht das Leben bunter. In meinem Unterricht möchte ich gerne sowohl meine musikalischen Erfahrungen und Leidenschaft für das Musizieren weitergeben, als auch die Spielfähigkeit und die Eigenschaft der Schüler zu entwickeln.

Susanne Lange

Geigenlehrerin

Mit fünf Jahren bekam ich eine kleine Achtelgeige geschenkt, das Gesellenstück eines Kollegen meines Vaters, welcher als Geigenbaumeister in Süddeutschland tätig ist, und verliebte mich in sie. Ich besitze sie immer noch und kleine Schüler, die zum ersten Mal zu mir kommen, entlocken ihr ihre ersten Töne, das Strahlen in deren Gesicht erinnert mich daran, und dies zu erhalten sehe ich als meine ureigenste Aufgabe an. Ich studierte Violine in Würzburg, bewarb mich nach dem Studium an Musikschulen in ganz Deutschland und landete 1993 in Potsdam, um dort an der städtischen Musikschule zu arbeiten. Seither unterrichte ich Violine, Kindern bis zum Studium und Erwachsenen, die dieses Instrument erlernen oder an frühere Erfahrungen anknüpfen wollen. 1995 und 1997 kamen meine Söhne zur Welt und daraufhin machte ich mich 2003 als Violinlehrerin selbständig. Seit 2012 nehme bei Oli Bott, einem Vibraphonisten, Komponisten und Improvisationslehrer in Berlin, Improvisationsunterricht und finde dadurch neue Möglichkeiten, meine Arbeit zu bereichern und neue Ausdrucksmöglichkeiten zu entdecken. Klassik, Jazz, Film-und Populärmusik finden je nach Vorliebe des Schülers Raum in meinem Unterricht. Ich spiele in verschiedenen Ensembles und im Brandenburgischen Kammerorchester Berlin

Bárbara Amador Jiménez

Gesangslehrerin

Ich heiße Bárbara und bin Sängerin. Ich begann meine musikalische Ausbildung am Konservatorium in Spanien in Sevilla, meiner Heimatstadt, und schloss das Gesangsstudium an der Gesangshochschule in Madrid ab. Ich trete in Konzerten und Liederabenden in Spanien und in Deutschland auf. Ich unterrichtete in Madrid an einer offiziellen Musikschule und seit einiger Zeit auch in Berlin. Ich freue mich auf begeisterte Sängerinnen und Sänger !

Phillip Oertel

Kontrabass und E-Bass

Ich heiße Phillip und unterrichte E-Bass und Kontrabass sowie (Jazz-)Theorie, Harmonielehre und Gehörbildung. Meine musikalische Ausbildung begann im Jahr 2001, als ich am Arndt-Gymnasium in Berlin erste Stunden am E-Bass nahm. Schon bald spielte ich in verschiedenen Bands und Ensembles und traf nach dem Abitur die Entscheidung, mich auf ein Musikstudium vorzubereiten. Dieses zog mich im Jahr 2009 nach Dresden, wo ich an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ bei Tom Götze E-Bass und Kontrabass in der Fachrichtung Jazz/Rock/Pop studierte. Das Studium schloss ich im Jahr 2015 mit dem künstlerischen und musikpädagogischen Doppel-Diplom ab. Seither bin ich in meiner Heimatstadt Berlin als Basslehrer und freiberuflicher Musiker in verschiedenen Ensembles unterschiedlichster Couleur aktiv.

Aniko Borloi

Cellistin

Aufgewachsen und geboren bin ich in Budapest. Die Liebe zur Musik wurde mir in die Wiege gelegt von meinen Eltern, die beide Berufsmusiker waren. Der Wunsch Cellistin zu werden entstand mit 5 Jahren und war der Beginn meiner musikalischen Ausbildung. Diese habe ich zum Teil in Ungarn, Konservatorium Györ, Budapest und auch in Aachen an der Musikhochschule absolviert. Durch diverse Projekte habe ich Erfahrungen in verschiedenen musikalischen Bereichen gesammelt: Mitwirkung im Kammerorchester, als Studiomusikerin in Köln, experimentelle, freie Improvisation in verschiedenen Trios, solistische Tätigkeit in „Duo Amadea". Um eine pädagogische und instrumentelle Weiterentwicklung zu erzielen, habe ich an verschiedenen pädagogischen und instrumentellen Fortbildungen in Ungarn, England und Canada teilgenommen. Ich habe eine Ausbildung in der Suzuki Methode gemacht, die mir geholfen hat, die grundlegenden technischen Erfordernisse des Cellospielens verständlich, einfach und spielerisch zu vermitteln. Bei erwachsenen Schülern weise ich oft darauf hin, wie wichtig das Wohlfühlen im eigenen Körper, die Entspanntheit ist, um einen schönen Klang auf dem Instrument zu produzieren.